Firmengeschichte
Josef Heser, der Firmengründer, wurde am 8.Juli 1905 in Schadesberg, Gemeinde Immenreuth, in der Oberpfalz , als achtes von zwölf Kindern geboren. Mit einem kombinierten LKW-Bus fuhr er hauptsächlich Arbeiter in Richtung Sachsen auf die Autobahn A9, die damals gebaut wurde. Wenig später kaufte er sich einen Chevrolet, den er als Mietwagen nutzte.
1936 heiratete Josef Heser die a
us Fichtelberg stammende Maria Voit und der Wohnsitz wurde nach Warmensteinach verlegt. Es wurde die erste Busgarage mit drei Toren an der Löchleinstalstraße gebaut. Es folgte die Anschaffung weiterer Busse (Opel Blitz und Ford). Sie dienten dem Bahntransfer, Ausflügen ins Fichtelgebirge und dessen Umland und dem Postlinienverkehr zwischen Karlsbad, Eger und Marienbad.
1937 kann Sohn Alfred zur Welt, 1941 folgte Sohn Heinz.
1939 wurden die mittlerweile drei Busse zum Bau des Westwalls (von der Nordsee bis zum Schwarzwald) eingezogen. Im Jahr 1945 kommt ein Bus zurück. Dieser wurde zum Linienverkehr Bayreuth-Marktredwitz eingesetzt. Permanenter Aufschwung durch das amerikanische Protektorat (Schutzzone); Erlaubnis zum Bau/Betreiben einer Tankstelle.
1946 wird die Autowerkstatt erweitert, verstärkter Verkauf von Zweirädern(Rixe-Fahrräder, Viktoria und Zündapp Mopeds bzw. Motorräder)
Am 16.Juni 1956 legte Josef Heser die KfZ- Meisterprüfung ab. Am 20.12.1960 wurde die Volkswagen Vertragswerkstatt gegründet.
1964 folgte ein separater Werkstattneubau
Am 26. Mai 1964 legte Sohn Alfred die Meisterprüfung im Kraftfahrzeugmechaniker- Handwerk ab.
1967 Audi-Vertragswerkstattvertrag. Josef Heser war ein großer Tüftler. Zusammen mit seinem Sohn Alfred baute er den legendären VW Käfer zum Schneeräumfahrzeug um. Dieser wurde deutschlandweit mit Anleitung verkauft. Dezember 1969 plötzlicher Tod des Firmeninhabers Josef Heser.
1970 übernahmen die Söhne Alfred und Heinz die Firma Josef Heser OHG
1972 durch konzerninterne Vertriebsmaßnahme Entzug des Audi-Vertrages.
1972 Unfalltod Heinz Heser
1973 übernimmt Alfred Heser die gesamte Verantwortung für die Firma
1977 Wiederzuteilung des Audi-Vertrages
1979 Bau der Lackiererei
1983 Baumaßnahme Ersatzteilelager
1984 Bau der Ausstellungshalle, als Ergänzung der bestehenden Werkstatt nach VW-/Audi-Richtlinien
1986 VW und Audi Händlervertrag
1992 Bau einer Busgarage für fünf weitere Busse
1995 Komplettumbau der Tankstelle nach neuesten Richtlinien
1999 steigt Tochter Claudia, eine gelernte Automobilkauffrau im Autohaus ein.
2002 wird die Firma in Auto Heser und Heserbus aufgeteilt
Heute wird der Betrieb von Claudia Schöbel geführt. Ihr Vater Alfred Heser steht ihr als "gute Seele des Betriebs" nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite.