08/10/2026
Der Mittelstand hofft auf den Aufschwung – doch die Realität bleibt angespannt.
Unsere aktuelle Analyse „𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝘀𝗹𝗮𝗴𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗶𝗻𝗮𝗻𝘇𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱, 𝗛𝗲𝗿𝗯𝘀𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟲“ zeigt: Die Stimmung unter kleinen und mittleren Unternehmen verbessert sich nur leicht. Der Creditreform Geschäftsklimaindex steigt von +0,1 auf +1,1 Punkte. Vor allem die Erwartungen für die kommenden Monate hellen sich etwas auf.
Doch die Belastungen bleiben hoch.
➡️ Nur 20,2 % der Unternehmen berichten von steigenden Auftragseingängen.
➡️ Die Investitionsbereitschaft fällt mit 37,3 % auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren.
➡️ Seit drei Jahren werden im Mittelstand per Saldo keine zusätzlichen Stellen mehr geschaffen.
➡️ Jedes dritte Unternehmen weist eine Eigenkapitalquote von weniger als 10 % auf.
„Deutschland lebt derzeit von der Hoffnung. In der Realität der allermeisten Unternehmen aber sind die Belastungen weiterhin zu hoch und die Insolvenzzahlen steigen“, sagt Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung.
Ein Hoffnungsschimmer: Für das kommende halbe Jahr rechnen wieder mehr Unternehmen mit einer besseren Auftrags- und Umsatzentwicklung. Besonders im Verarbeitenden Gewerbe nimmt die Zuversicht zu.
Die Ergebnisse unserer Analyse machen aber deutlich: Von einem echten Aufschwung im Mittelstand kann bislang noch keine Rede sein.
👉 Die vollständige Analyse „Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand, Herbst 2026“ können Sie hier kostenlos downloaden:
https://www.creditreform.de/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/wirtschaftslage-und-finanzierung-im-mittelstand-herbst-2026