20/07/2024
Die Deutschen irren sich!
Über 60 % der Deutschen sehen keinen größeren Nutzen in E-Autos als in Verbrennern, und mehr als die Hälfte schließt den Kauf eines E-Autos in Zukunft aus. Das ergab eine repräsentative Online-Befragung von Appinio im Auftrag von Tibber.
Die Hauptgründe dabei sind:
• Geringe Reichweite (42,1%)
• Pannenanfälligkeit (60,2%)
• Unzureichende (29,7%)
• Hohe (27,3%) und Anschaffungskosten (34,2%)
„Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Deutschen immer noch zahlreiche über E-Autos glauben“, so Tibber. „Denn E-Autos sind tatsächlich weniger pannenanfällig als , wie z.B. eine Erhebung des zeigt.
💸Die Mehrheit der Befragten hat außerdem das Laden eines E-Autos als teurer eingestuft als das Tanken eines Verbrenners (38,1 %) oder konnte keine Einschätzung dazu abgeben (24,7 %). Auch das stimme nicht. Laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox tankten E-Autos im ersten Halbjahr 2024 48 % günstiger als Benziner und 40 % günstiger als Dieselfahrzeuge.
🤔Nach einer kurzen Aufklärung der Befragten konnten nur 18,3 Prozent die Einsparung richtig einschätzen. Die übrigen 81,7 Prozent gingen lediglich von einer Einsparung zwischen 10 und 30 Prozent aus.
♻️E-Autos könnten nicht nur zu günstigen Zeiten automatisiert geladen werden, sondern teilweise sogar als dienen.
📉34,2 % gaben als Grund gegen einen E-Auto-Kauf die hohen Anschaffungskosten an. E-Autos sind in der Anschaffung häufig teurer, dies relativiert sich bei den Gesamtbetriebskosten jedoch deutlich (inkl. Steuern, Versicherung, Wartung, Energiekosten). Hier schneiden Elektroautos nicht immer, aber meist gleich oder sogar besser ab als Verbrenner, zeigt ein aktueller Kostenvergleich des ADAC.
🛣️Besonders häufig gaben die Befragten als Hauptgrund gegen ein E-Auto die geringe Reichweite an (42,1 %). Dabei ist die Reichweite in den letzten 14 Jahren kontinuierlich gestiegen. Mittlerweile gibt es bereits Fahrzeuge mit einer Reichweite von über 600 Kilometern.
Quelle: Tibber, Verivox und ADAC