16/10/2026
Beim E-Auto-Service wird nichts gemacht außer abkassiert! 😡 Stimmt das?
So einfach ist das nicht. Ein Verbrenner hat grundsätzlich mehr Verschleißteile die regelmäßig erneuert werden müssen wie z.B. diverse Filter, Öle, Zündkerzen, Dichtungen uvm. Das fällt beim E-Auto grundsätzlich weg, was bleibt ist der Innenraumfilter. ☝️
Was man aber auf der Teile-Liste nicht sieht ist die Arbeit. Bei jedem Fahrzeug müssen Bremsen, Fahrwerk, Reifen, Klimaanlage, Software und Co. geprüft werden. Beim E-Auto kommt noch das Hochvoltsystem hinzu.
Du zahlst am Ende nicht aber nur die Teile, sondern auch die Arbeitszeit einer hochqualifizierten Fachkraft. Bei E-Autos sind nochmals Zusatzqualifikationen, Spezialwerkzeuge und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen nötig. Jetzt kommt aber der langfristige Vorteil eines E-Autos:
Durch die fehlenden Verschleißteile kann bei einem E-Auto über die Jahre faktisch weniger kaputt gehen. Beim Verbrenner stehen bei vielen Verbrennern mit zunehmender Laufleistung immer teurere Reparaturen an. So gesehen kannst du auf längere Sicht ordentlich Geld sparen.
Ein Klassiker sind die Bremsen: Durch das Rekuperieren (Bremsen des Fahrzeuges durch das Zurückgewinnen von Bewegungsenergie) werden die Reibungsbremsen seltener genutzt und Verschleißen weniger. Kleiner Tipp: Auch mit dem E-Auto immer mal wieder "richtig" bremsen - so halten die bremsen noch länger.
Noch ein Punkt wo du mit einem E-Auto sparen kannst: Viele Hersteller von E-Autos geben feste Wartungsintervalle vor (z.B. nach 2 Jahren). Wie viel du fährst ist egal. Verbrenner müssen jedoch nach z.B. zwei Jahren ODER z.B. 10.000 km zum Service. Je mehr du fährst, desto öfter musst du also zum Service.