Fahrschule Guth Puchheim

Fahrschule Guth Puchheim SINCE 1964 ON THE ROAD ! Inhaber Thomas Guth
Impressum:
http://www.fahrschule-guth.de/impressum.html Direkt an der S-Bahn Puchheim. Lochhauserstr. 3

11/03/2026
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20/02/2026

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Die systemverändernden Vorschläge der Bundesregierung zur Reform des Führerscheinerwerbs hinterlassen bei vielen Kolleginnen und Kollegen den bitteren Geschmack der Geringschätzung ihrer Arbeit. Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer leisten einen zentralen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur sichere...

13/02/2026

Gedanken eines Fahrlehrers zur populistischen Kampagne des fachfremden Bundesverkehrsministers Herrn Schnieder:

„Der Führerschein ist zu teuer und muss billiger werden.“

Als Inhaber einer Fahrschule in zweiter Generation, die mein Vater 1964 gründete, bin ich nun seit 35 Jahren in diesem Beruf tätig.
Ich habe seitdem unzählige Geschichten von Führerscheinbesitzern gehört, die sich an ihre Ausbildung vor Jahren oder gar Jahrzehnten erinnern, wie „billig“ und schnell doch damals alles ging.
Teilweise ist die Rede von 3-5 Fahrstunden, oder Auto und Motorrad zusammen unter 10.
Dann kommt gerne die Frage auf, wie das denn heutzutage so sei?
Na bravo!
Fast immer wird dabei vergessen, wie die allgemeine Preisentwicklung war und ist und die heutigen Gegebenheiten sind.

Ich machte meinen Führerschein Mitte der 80er Jahre. Damals kostete ein neuer VW Golf rund 25.000 D-Mark, ein Liter Diesel unter einer D-Mark etwa 97 Pfennig.
Mein Lehrlingsgehalt als Kfz-Mechaniker lag im zweiten Lehrjahr bei etwa 400 D-Mark.

Ich bin Musikfan und meine Lieblingsband ist
AC/DC. Ich sah sie 1980 zum ersten Mal in der Münchener Olympiahalle. Ein Ticket für die
Back in Black Tour kostete sagenhafte 12,70 DM.

Eine Kugel Eis hat in meiner Jugend ungefähr 30 Pfennig gekostet.
Was kostete diese heute? Das Zehnfache?

Heute kostet ein VW Golf mit etwas Ausstattung etwa 40.000 €, Diesel lag gestern bei 1,70 € / Liter und ein AC/DC-Konzert kostete letztes Jahr satte
150 €.
Ein KFZ-Mechatroniker-Auszubildender verdient heute etwa um die 1.000 €.

Das Umrechnen in D-Mark sollten die Älteren unter uns ja noch wissen.

Damals und heute?

Uns allen, bestimmt auch Bundesverkehrsminister Schnieder, würden noch viele andere Beispiele einfallen, wenn man auch mal über den Tellerrand hinausschauen würde.
Einmal schön essen gehen, ein Wocheneinkauf im Supermarkt, der Tagesskipass, die letzte Rechnung der Autowerkstatt oder ein Besuch auf dem Oktoberfest.

Damals und heute?

Der Führerschein aber bleibt meist ein Leben lang in Erinnerung, und man erzählt gern, wie schnell und billig er damals war.
Jeder, auch Bundesverkehrsminister Herr Schnieder, sollte fairerweise alle Punkte und Kosten vergleichen, nicht nur die einer Führerscheinausbildung.

Damals und heute?

Vergessen wird auch oft das wesentlich geringere Verkehrsaufkommen damals und die heutige Situation auf unseren Straßen.
Fahrschüler haben heute meist kaum Vorkenntnisse von Autos oder dem Straßenverkehr und sind durch Schule und Ausbildung zeitlich ziemlich eingeschränkt. Das Interesse an der Führerscheinausbildung ist oft Nebensache und die Motivation hält sich teilweise auch in Grenzen.

Vor 25 Jahren brauchte ein Fahrschüler im Durchschnitt etwa 20 Fahrstunden. Heute sind es mindestens doppelt so viele - mit steigender Tendenz. Der Straßenverkehr ist komplexer geworden, dichter, schneller, anspruchsvoller. Die Verantwortung größer. Und genau deshalb ist diese Intensität der Ausbildung nicht übertrieben, sondern notwendig und begründet.

Auch wir Fahrschulen wollen einen reibungslosen Ablauf und faire Preise.

Niemand fordert, dass Netflix billiger werden muss. Niemand verlangt staatlich gedeckelte Friseurpreise. Niemand ruft nach einem „Kaffee-Kostensenkungsprogramm". Aber ausgerechnet die Fahrausbildung soll politisch zurechtgestutzt werden?
Damals wie heute - drei Monatsgehälter: 1996 kostete der Führerschein rund drei Azubi-Monatslöhne. Heute ebenfalls rund drei. Relativ hat sich kaum etwas verändert. Was sich verändert hat, sind:
+35 % Fahrzeugkosten
+58 % Personalkosten
+24,8 % Preisindex Verkehr

Die Kosten für einen Führerschein enthalten unter anderem:

⁃ * 19 % Mehrwertsteuer
⁃ * Gewerbe- oder Einkommensteuer
⁃ * Krankenkasse
⁃ * Rentenbeiträge
⁃ * Lohn für Angestellte
⁃ * Sozialabgaben
⁃ * Leasingraten / sonstige Kosten Auto
⁃ * Miete Fahrschule
⁃ * Werkstatt / Inspektionskosten
⁃ * Spritkosten
⁃ * Versicherungen
⁃ * Steuerberater
⁃ * Rücklagen etc.

Dem Fahrschulinhaber sollte wohlmöglich auch noch ein Verdienst bleiben, welches einem selbstständigen Unternehmer mit nicht gerade geringer Verantwortung gerecht wird.

Ich könnte jetzt hier auch noch ein Preisbeispiel mit einer einzelne Fahrstunden aufführen und all diese Posten runter rechnen.
Was übrig bleibt könnten wir dann mit einem reinen Stundenlohn einer anderen Berufsgruppe vergleichen.
Fahrstunde zu teuer ? Wirklich ?

Nun hat Bundesverkehrsminister Herr Schnieder
einige, teilweise gravierende Erneuerungen medienwirksam vorgeschlagen, die den Führerschein einfacher und vor allem billiger machen sollen.
Diese müssen im Übrigen erst einmal durch die Instanzen und dann in Gesetzesform gebracht werden.

Hier nur ein paar seiner Verschläge.

⁃ Laienausbildung mit Eltern
⁃ Reduzierung der 12 Sonderfahrten auf 3
⁃ Reduzierung der Theoriefragen
⁃ Theoriekurse auch als App oder Online
⁃ mehr Fahrsimulatoren einsetzten
⁃ Fahrprüfung verkürzen

Wir Fahrschulen sind immer bereit positiv mitzuwirken und sinnvolle Erneuerungen umzusetzen, doch bei einigen dieser Vorschläge bestehen doch erhebliche Zweifel.

Hier nur 2 Beispiele.

Nach 6 Fahrstunden in der Fahrschule soll man in Zukunft mit den Eltern oder nahestehenden Personen im privaten Auto weiter üben dürfen.
Ich persönlich würde nie mit einem Auto ohne zweite Bremse (Fahrschul-Ausstattung) mit einem Anfänger nach 6 Fahrstunden in den normalen Straßenverkehr fahren.

Statt bisher 12 Sonderfahrten (3 Nacht,
5 Landstraßen und 4 Autobahnen), soll jeweils nur noch eine Sonderfahrt anfallen.
Man kann ja schließlich alles auch mit den Eltern im privaten Auto üben.
Funktioniert ja schließlich auch in einigen Nachbarländern, wie zum Beispiel Österreich.

Ich bin mir nicht sicher, ob Herrn Bundesverkehrsminister Schnieder bewusst ist, daß in unseren Nachbarländern auch ein generelles Tempolimit auf Autobahnen besteht.

Also auch bei uns in Zukunft mit den Eltern in einem Auto ohne Zusatzbremse und eventuell auch ohne Zusatzspiegel für den Beifahrer auf
die Autobahn, Landstraße und in den Stadtverkehr.
Wären da nicht abgegrenzte Verkehrsübungsplätze erstmal sinnvoller und dann zu Profis in die Fahrschule?
Zumindest muss das Fahrzeug ja mit L-Schildern gekennzeichnet sein.

Ich bin schonmal gespannt, wie die Eltern reagieren, wenn die Hinterleute das Hupen anfangen, drängeln, wild gestikulieren oder knapp überholen und das alles mit einem eh überforderten Fahrschüler daneben und dann noch ruhig und fachmännisch die richtigen Verkehrsregeln vermitteln.
Willkommen im Alltag eines Fahrlehrers !

Was macht der Laienausbilder wenn sein Sprößling beim Linksabbiegen den Gegenverkehr übersieht und Gas gibt anstatt zu Bremsen.
Schnell die Handbremse ziehen ?

Außerdem wird sich zeigen, wie die jeweiligen Versicherungen darauf reagieren.
Mit Beitragsanhebungen ?

Es wäre auch durchaus möglich die Führerscheinkosten deutlich gefahrlos zu reduzieren, indem man die Fahrschulen von der Mehrwertsteuer befreit und diese Senkung um 19% muss an den Fahrschüler weitergegeben werden.
Ebenso könnte man einführen, daß die gesamten Kosten einer Fahrausbildung steuerlich als Fortbildungsmaßnahme vom Bewerber / zahlende Eltern geleitend gemacht werden könnte.

Aber da würde es ja weniger Steuereinnahmen für die Staatskassen bringen, also muss der Hebel wo anders angesetzt werden.
Hoffentlich nicht auf Kosten der allgemeinen Verkehrssicherheit.

Niemand wird überraschend 18.
Planbar. Vorhersehbar. Meistens auch machbar.
Eltern erhalten 259 € Kindergeld im Monat - 3.108 € im Jahr.
Ein Jahr staatliche Unterstützung deckt die Ausbildung nahezu ab und die Fahrausbildung ist noch der kleinste Posten in der gesamten Mobilitätskette.

Thomas Guth
Fahrlehrer aus Bayern / Landkreis FFB.

Ready to go !
15/03/2024

Ready to go !

17/12/2023

Vermittelt 😀
Update 12.12.23, 23.30 Uhr: bisher hat sich niemand gemeldet 😢

Besitzer gesucht:

Dieser Rüde wurde am Stadtbahnhof gefunden, er hatte eine wohl abgerissene Leine am Halsband. Er ist gechipt aber leider nicht registriert. Besitzer sollen sich bitte im Tierheim Dachau melden

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Puchheim
82178

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Telefon

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