19/12/2022
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Um Schäden am Wagen vorzubeugen, müssen in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchgeführt und Verschleißteile erneuert werden. Wann für das Auto Inspektion und zum Beispiel Ölwechsel anstehen, verrät bei modernen Modellen die Service-Anzeige. Die Inspektionsintervalle zu überschreiten, sollte man vermeiden. Denn Toleranz bei nicht eingehalten Service-Terminen des Herstellers ist gering. Sollte also ein Schaden auftreten und der letzte Service verschlafen worden sein, übernimmt der Hersteller selten die Kosten für die Reparatur. Und das muss er auch nicht zwingend, schließlich hat der Autofahrer keinen Rechtsanspruch auf die freiwillige Garantie. Hier zahlt der Hersteller nur auf Kulanz. Anders sieht es aus, wenn der Schaden im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungszeit auftritt. Im ersten halben Jahr nach dem Autokauf gibt es meist problemlos Geld. Doch schon danach wird es kompliziert. Denn ab dann gilt die sogenannte Beweislastumkehr – und der Käufer muss beweisen, dass der Schaden schon bei Auslieferung des Autos vorlag. Das wird schwer. Daher ist man hier fast immer auf die Kulanz angewiesen.
Es muss nicht die Vertragswerkstatt sein
Wo Sie den erforderlichen Service durchführen lassen, ist indes Ihnen überlassen. Es muss also keine Vertragswerkstatt sein. Wichtig ist nur, dass die Werkstatt die vom Hersteller vorgeschriebenen Arbeiten durchführt, alle erforderlichen Teile prüft und bei Bedarf ersetzt. Deren Qualität ist zwar vorgegeben, der Hersteller allerdings nicht. In diesem Fall ist der Hersteller des Luftfilters auch der Originale Zulieferer des Fahrzeugherstellers. Dies erkennt man an dem ausgefrästen Bereich im Bereich des OEM Herstellernummer. So spart man bares Geld und bekommt gleichwertige/gleiche Ersatzteile.