01/06/2019
BERICHT VON TINO BAUER
SsangYong Tivoli Black&White im Auto Zentrum Schulz in Mölln zu gewinnen, jetzt hier mitentscheiden!
Bei unserem Gewinnspiel haben wir 52 x 1 Woche Testfahrt mit dem SsangYong Tivoli Black&White verlost. Alles, was man dann tun musste war, den SsangYong Tivoli für eine Woche testen und einen Bericht über die Testfahrt, was man mit dem Tivoli erlebt hat und einem schönen Foto an uns schicken. Damit nahm man automatisch an der Verlosung teil, den Tivoli für ein ganzes Jahr zu gewinnen.Durch eine Vorauslosung haben von diesen 52 Teilnehmern nun noch 5 die Chance, den Tivoli für ein ganzes Jahr zu gewinnen.
Wer soll es sein? Entscheidet ihr! Wer hat den interessantesten Bericht geschrieben? Wem gönnt ihr es am meisten?
Wir wünschen allen verbliebenen Teilnehmern viel Glück!
BERICHT VON TINO BAUER:
Fahrzeugbewertung Ssangyong Tivoli
Wenn Sie mit Frau und Teenagertochter für eine Woche ein Auto gewinnen und damit in die
Berge wollen, sollten Sie zunächst die Platzverhältnisse des Kofferraums, eine adäquate
Innenraumbeleuchtung, die Platzierung der USB Anschlüsse und das Entertainment System
in Augenschein nehmen.
Aber nehmen wir doch erst einmal Platz. Sitze, straff! Kupplung treten, Bremse. START.
Der Motor quittiert sein willkommen mit dem Aufleuchten der Armaturen und dem Start des
Bordcomputers. Erst danach spürt man, das der Motor tatsächlich schon läuft.
Noch bevor wir losfahren bemerke ich, der Tivoli muss weiblich sein, den er scheint mir
vorschreiben zu wollen, das er lieber mit Licht fahren will. Und den Regen wischt er mir
ungefragt von der Scheibe. Das ich gern knapp vor null an unserem Gartenzaun parke,
bemängelt nun nicht nur meine angetraute Beifahrerin sondern der Ssangyong mit einem
Abstandswarner Piepkonzert. Na das kann ja heiter werden.
Ich versuche meine Familie in ein Gespräch über Spaltmaße, verwendete Innenraummaterialien,
Kopffreiheit und 6 Gang Getriebe zu verwickeln, als neben mir der Sitz vor und
zurück fährt, eine Großhandels Menge Getränkeflaschen in alle Getränkehalter einfährt,
meine Tochter den Bordcomputer mit ihrem Iphone verbindet, die “Popoheizung” auf
Anschlag gedreht wird, und auf dem Rücksitz mittels ausklappbarer Mittelarmlehne die
optimale Selfie Position geschaffen wird.
Als ich das Reiseziel, den Brocken im Harz eingeben will, erinnert mich der Bordcomputer,
meine Frau hätte es nicht besser sagen können, ich soll gefälligst auf die Straße schauen
als an den Knöpfen rumfummeln.
Nördlich von Hamburg ist die A7 sechspurig. Ich fahre natürlich im 5. Gang. Das mach ich
seit beinahe 30 Jahren so. Der Tivoli ermutigt mich mit einer Schaltempfehlung! doch in den
Sechsten zu schalten. Schongang. Pustekuchen. Man muss nicht runterschalten um Autos
zu überholen. Der kleinste SUV von Ssangyong hat noch richtig Power im obersten Gang
übrig.
Während meine Tochter auf der Rückbank ihre Freundinnen Online über den Verlauf der
Reise informiert (nach 5 km!) und Playlistempfehlungen an das Soundsystem schickt,
erinnere ich meine Frau daran, das wir eine Bewertung des Tivoli zu machen hätten.
Vom Sitz neben mir höre ich jedoch nur ein, “das ist herrlich warm bis zum Rücken” und das
inspizieren von Handschuhfach und Mittelarmlehne.
Ich werde ihr auf keinen Fall erzählen, dass auch das Lederlenkrad beheizt ist, dann will sie
selbst fahren.
Ich empfinde den Tivoli als ausgesprochen leise, selbst mit Winterreifen und in strömenden
Regen.
Als ich hinter Hannover, den Harz kann man beinahe erahnen, meine zwei Mädels an
Textbeiträge zum Bericht bitte, kommt es vom Teenagerpodium, “der geht ab wie Schmitz
Katze.” und vom Beifahrersitz, “das hier drin ganz schön viel Platz ist, denkt man von
aussen gar nicht.”
“Sowas kann ich nicht schreiben, das soll schon seriös sein.” lautet meine Antwort, die aber
im Freudenjubel des gerade im Radio durchgesagten Schneefalls auf dem Brocken
untergeht.
Wernigerode, eine Stadt, die so alt anmutet wie der Brocken selbst, besticht durch enge
Gassen, und Fachwerk. Im Hotel angekommen ernte ich böse Blicke ob meiner
Gepäckbeschränkung, den die Damen entdecken den doppelten Boden im Kofferraum. Der
die Gepäckmenge von 3 Taschen um mindestens 2 Reisetaschen vergrößern würde.
Für 3 Tage!
Dass der Tivoli beim Abschliessen die Spiegel einklappt ist eine nette Geste und wird
spätestens dann unabdingbar wenn es beim Parken eng zugeht. Hatte ich bereits die engen
Gassen erwähnt? Pluspunkt!
Vom Hotelzimmer aus haben wir eine prima Blick auf das Residenzschloß Wernigerode.
Und auf den Tivoli, auf den nun leichter Schnee fällt. Meine Frau will noch durch den Ort
spazieren. Und, oh, über das Auto reden.
Es quietscht nichts, es knarzt nichts, sagt sie und fragt mich ob ich mir mal die Türen
angesehen hätte, von innen. Die würden echt klasse aussehen, und der Teppichboden,
ganz weich. Und auf den Sitzen, der Stoff, der fühlt sich echt gut an. Und der Tempomat,
warum ich den Tempomat nicht benutzt hätte?
Weil ich ein Mann bin und selbst entscheide wie schnell ich fahre, lautet meine unüberlegte
Antwort. “Ahja, und warum muss der feine Herr sich dann während der ganzen Fahrt die
Finger an der Lenkradheizung wärmen?” kommt es mit Unterton zurück.
Hmm, das hat gesessen. “weisst du was mir an dem Auto besonders gefällt. Der sieht nicht
aus wie um und bei 20.000 Euro. Der sieht aus wie ein großer, weisst du. Stimmt, die
Kanten, die der Tivoli hat, verleihen dem eine größe, die eigentlich gar nicht da ist. Und
wenn man drin sitzt, unglaublich wieviel Platz der hat. Der wäre für unsere Tochter als erstes
Auto prima. Sicher, nicht zu groß, nicht teuer, und Steuern und Versicherung sind bestimmt
auch nicht viel. Sie wirft noch ein das es ja ein 1.6 Motor ist.
Am zweiten Tag unserer Reise liegt Schnee. Und wer den Harz kennt, der weiß, wenn
Schnee, dann richtig Schnee. Ich komme dennoch erstaunlich gut voran. Kein Wunder, denn
diese cleveren Koreaner scheinen entweder den Harz, oder meinen unruhigen
Kupplungsfuß zu kennen, und haben deshalb einen Anfahrassistenten eingebaut.
Als wir drei Tage später wieder zuhause ankommen haben wir uns verliebt. In ein Auto das
wir bis dahin nicht kannten, einen Hersteller, dessen Namen richtig auszusprechen uns noch
ein weile schwer fallen wird. Und einer Tochter die darauf bestanden hat, am ersten
Schultag nach den Ferien mit dem neuen Auto zur Schule gefahren zu werden.
Und ein Spaltmaß, ein Spaltmaß hat er auch. Ein ganz kleines.
Gomawo
https://survey.app.do/wer-soll-den-ssangyong-tivoli-gewinnen