Wegbeschreibung

Arcomobil Willkommen bei Arcomobil
Hier geht es rund um´s Thema Arcomobil und Grawomobil VW Camping Buse Der Einrichtungsbaukasten ADRIA war einer davon.

Die Firma Arco Wohnmobilbau wurden um 1960 von Arnold Mehl als ein Familienunternehmen in Leinfelden bei Stuttgart gegründet. Der familiäre Aspekt spiegelt sich In den Firmenbroschüren und auch auf Werbefotos wieder ,hier ist seine seine Frau Erika Mehl oft als Fotomodell neben und in den Busen zu sehen. Die ersten verwendeten Fahrzeuge waren VW T1 Buse mit durchgängiger Front Sitzbank. Hier produzierte ARCO erste hochwertige Umbauten ,vorerst meist nur aus Schränken bestehend. Desweiteren gab es noch für
Pkw´s wie z.B. für den Opel-Caravan die klein Einbaueinrichtung ARCONETTE. Später wurde das Angebot mit dem Fassförmigen ARCO Hochdach und dem ARCONA Faltdach sowie der Inneneinrichtung ARCONA 62C erweitert. ARCO gehörten somit zu den Ersten, die ein faltbares Hubdach anboten. Als Basis für die Dachumbauten wurden meist Schiebedachbuse verwendet, somit war keine ausschneiden am Dach notwendig und die Fahrzeug Garantie blieb erhalten. Doch nicht nur VW Buse sondern auch Fahrzeuge von Ford, Mercedes, Tempo, DKW, Fiat, Citroen, usw. konnten mit der ARCONA 62C Einrichtung
(mit typenbedingten Grundriss Änderungen) eingerichtet werden. Es folgten für den VW T1 Bus die Einrichtungsvarianten PULLMAN und PULLMAN-D-
Das "D" steht für Durchgang in den Fahrerraum, bei diesen Fahrzeugen wurde das Ersatzrad an der Busfront montiert somit entstand mehr nutzbarer Innenraum im Fahrzeug. Das Interieur konnte aber auch nach Kundenwunsch angepasst werden, einschließlich der verwendeten
Holzarten oder speziell entworfener Schränke. Durch diese Option ist vermutlich jeder Arcomobil Camper etwas unterschiedlich bzw. individueller als z.B. ein vergleichbarer Westfalia Camper. Für den ab 1976 erhältlichen VW T2 gab es weiterhin die PULLMAN-D- Variante hier wurde das Dachdesign mit markantem hinteren Überhang fortgesetzt,
desweiteren gab es auch eine etwas längere Dachversion ohne Überhang welche gerade angehoben wurde. Als Gerhard Grau 1971 von seinem Schwiegervater Arnold das Geschäft übernahm, benannte er die Firma Grawomobil um. Die Innenräume ähnelten weiterhin denen des Pullman D, wurden jedoch hauptsächlich nach Kundenspezifikationen gebaut,
einschließlich der Auswahl des verwendeten Holzes, wodurch sie auch teurer waren als z.B. vergleichbare Westfalia-Versionen. Auch ganz wenige VW T3 Buse soll es noch mit dem Pullmandach gegeben haben. Die Produktion wurde um 1979 eingestellt bis zu diesem Zeitpunkt wurde ca. 600 Umbauten Produziert.

Adresse

Marktstraße 15
Leinfelden-Echterdingen
7022

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