11/05/2026
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Der Opel Omega B war der letzte Versuch.
Der letzte Versuch von Opel, ein großes Auto zu bauen. Ein Flaggschiff. Hinterradantrieb. Sechszylinder. Gegen BMW 5er und Audi A6.
1994 eingeführt. Über zehn Jahre produziert. Fast eine Million Stück verkauft.
Ab 39.550 DM. Zehn bis dreißig Prozent billiger als BMW und Audi. Und im Vergleichstest auf Augenhöhe.
Der Omega Caravan: 4,82 Meter lang. 1.800 Liter Gepäckraum. Mehr als jeder Volvo. 40 Prozent mehr als der Audi A6 Avant.
Der MV6: 3,0-Liter-V6. 210 PS. Senator-Nachfolger. Luxuriöse Serienausstattung. Preislich knapp unter Mercedes 320 E und BMW 7er.
Die Dieselmotoren: BMW-Sechszylinder-Turbodiesel. Von BMW zugeliefert. Im Omega zuverlässiger als im 5er BMW selbst.
Ford hatte sich beim letzten Scorpio einen Design-Fauxpas geleistet. Die Kunden liefen zum Omega. Den Audi 100/A6 überholte Opel in den Verkaufszahlen.
Als Cadillac Catera wurde der Omega in den USA verkauft. Als Holden Commodore Calais in Australien. Als Chevrolet Lumina im Nahen Osten. Global.
2003: Ende. Kein Nachfolger. Der Vectra C war kleiner. Der Insignia danach auch. Opel zog sich zurück.
Heute baut Opel Corsa. Mokka. Frontera. Grandland. Kleine und mittlere Autos. Kein Flaggschiff. Keine Oberklasse. Kein Hinterradantrieb.
Der Omega B war der letzte große Opel. Und der letzte Beweis, dass Opel mehr konnte als Kleinwagen.