07/12/2021
Salzburg-Käfer Benzintank-Replicas
Ferry Porsche und Schwester Louise Piech Porsche (verheiratet seit 1928 mit dem Rechtsanwalt Dr. Anton Piech), gründeten am 01. April 1947 kurzerhand die österreichische Porsche Konstruktionen GesmbH in Gmünd.
Mit dem Erlös des ersten Auftrages, nämlich den Bau eines Allradantrieb-Formel 1-Rennwagens ‚Cisitalia’, konnten die Geschwister die Kaution für ihren internierten Vater Ferdinand hinterlegen und seine Heimkehr ermöglichen.
Ferry Porsche und Schwester Louise verlegten 1949 den Firmensitz der Porsche Konstruktionen GesmbH nach Salzburg in die Alpenstraße. In diesem Jahr startete schließlich der österreichische VW-Importbetrieb in Salzburg mit den ersten
14 Käfern.
Die 1965 gegründete Motorsport-Abteilung von Porsche Salzburg machte sich zunächst in der Formel Vau einen Namen, und mit dem Porsche 917 trumpfte Porsche Salzburg 1970 in
Le Mans auf und holte den ersten
Le Mans-Gesamtsieg für die Marke Porsche ins Haus.
Ab dem Jahr 1971 entschied Porsche Salzburg sich auf den Rallye-Motorsport zu konzentrieren und startete in der Gruppe 2 Nationalmeisterschaft mit dem VW-Käfer, Typ 1302 und
ab 1973 in der neugeformten FIA Rallye-Weltmeisterschaft mit dem Typ 1303.
Der hier abgebildete Salzburg-Käfer mit dem
Kennzeichen S 26.301, ist der Gewinner der Elba-Rallye (A.Warmbold/G.Häggbom) und wurde Gesamt-Fünfter in der Akropolis-Rallye (G.Fischer/H.Siebert) und nahm teil an weiteren Einsätzen, wie z.B. der Alpenfahrt- und Bavaria-Rallye.
Für den Bau der Benzintank-Replicas besuchte ich den Besitzer dieses bekanntesten Salzburg-Käfers für Fotos und Bemaßung des Benzintanks.
Die Salzburg-Käfer Benzintank-Replicas vereinen die
Original-Optik von damals mit der Technik von heute, und erfüllen erfolgreich das
FIA-Technische Sicherheitsreglement für
‚Historische Rallye-Fahrzeuge’.
„The way to win with style“ - Rennteilebau.de