13/07/2026
- Neues TSF-W Integrale für die FF Thurndorf -
Die Feuerwehr Thurndorf aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab in der Oberpfalz hat Ihr neues TSFW mit Integralkabine im Magirus Werk in Ulm abgeholt und auch eingeweiht.
Ein ganz besonderes Fahrzeug. Wie sagt man..... "Klein aber Oho"....... trifft auf dieses Fahrzeug voll zu......
Nun wollen wir Euch hier einige Details über das neue Fahrzeug wissen lassen.
Aufgebaut wurde das neue Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser auf einem Iveco 72C210 Daily Fahrgestell mit einem Achleitner Allradantrieb und einem Radstand von 3450 mm. 210 PS Leistung, Abgasnorm Euro 6, um hier ein paar Eckpunkte zu nennen.
Im Iveco Daily Fahrerhaus wurde zwischen Fahrer- und Beifahrersitz ein Ablagekasten realisiert um weiteren Stauraum im Fahrerhaus zu haben.
Die Magirus TeamCab Integrale ist direkt an das Daily Fahrerhaus angeschlossen für maximalen Durchblick nach hinten in den Mannschaftsraum.
Dort finden wir eine Sitzbank für 2 Personen entgegen der Fahrtrichtung, die in den Rückenlehnen jeweils Atemschutzgeräte integriert haben. Seitlich links und rechts vom Sitzkasten finden wir je ein weiteres Atemschutzgerät, so das sich alle 4 Atemschutzgerä-te im Mannschaftsraum befinden. Der Sitzkasten ist mit 2 Alu-Con-tainern unterbaut. Seitlich des Sitzkasten sind noch die Atemschutzmasken, Wärmebildkamera und vieles mehr untergebracht.
An der Rückwand sind 2 weitere abklappbare Sitze verbaut für die restlichen 2 Personen der Staffelbesatzung.
Der restliche Stauraum wurde effektiv genutzt für die medizinische Erstversorgung...... Rettungsrucksack, klappbare Krankentrage, Tragetuch, Krankenhausdecke, usw.......
LED-Beleuchtung im Mannschaftsraum dimmbar und für die Einsatz-fahrt umschaltbar auf grün (Belendfrei für den Fahrer).
Dahinter wurde der Magirus AluFire3 Aufbau mit Hilfsrahmen auf dem Iveco Daily 72C210 Fahrgestell aufgesetzt.
750 l Wassertank, einem Auszug mit Pumpenlift im GR für eine FPN 10/1000 oder mehr. Das Fahrzeug hat eine Verrohrung vom Lösch-wassertank zur Tragkraftspritze, damit sofort mit dem Fahrzeug Wasser abgegeben werden kann. Hierfür befindet sich ein B-Ab-gang unter dem G4. Weiterhin könnte über den nach hinten gerich-teten B-Abgang der Tragkraftspritze über den GR ebenfalls Wasser abgegeben werden. Außerdem gibt es im G4 noch einen Schnell-griff C mit direkter Verbindung zur Tragkraftspritze. Die Tankfülllei-tung befindet sich unter dem G3.
Im G1 finden wir die Schlauchtragekörbe, die Feuerlöscher, die Motorsäge mit dem Zubehör und das Handwerkzeug.
Vorne im Innenbereich vom G1 wurde der pneumatische Lichtmast mit 4 x Nordic Lights Scheinwerfern mit jeweils 7200 Lumen ver-baut. Bedient wird der Lichtmast über ein Bedienteil, welches im G4 an der Hinterwand verlastet ist.
Im G2 befindet sich der Stromerzeuger auf einem Auszug, die Lichtbrücke, die Kabeltrommel, die Tauchpumpe, das Material zur Verkehrsabsicherung und vieles mehr.......
Weiter finden wir im G3 einen Verteilerschnellangriff und Schlauch-pakete und die Strahlrohre. Ölbinder und die Sicherungstrupp-tasche finden wir im G3 im oberen Bereich. Genau wie das Stand-rohr und die Hydrantenschlüssel. Wie weiter oben schon geschrie-ben befindet sich dort auch an der Hinterwand das Bedienteil für den pneumatischen Lichtmast.
Auf der anderen Fahrzeugseite im G4 finden wir die zweite Sprech-stelle, eine abgesetzte Bedieneinheit für die Tragkraftspritze, den Verteilerschnellangriff, den Faltschlauchschnellangriff, das saugsei-tige Zubehör, den Handwerkzeugkasten, Türöffnungswerkzeug und der Zumischer und die nötigen weiteren Ausrüstungsgegenstände um Schaummittel abzugeben.
Im GR befindet sich wie bereits oben erwähnt die Tragkraftspritze FPN 10/1000 auf einem Auszug mit Pumpenlift.
Über diesem sind die Saugschläuche im GR verlastet und auch das Stativ.
Verschlossen wird der GR abweichend zu den anderen 4 Geräte-räume mit einer Heckklappe. G1-G4 werden ja über Rollo mit Dreh-stangenverschlüsse verschlossen.
Am Aufbaudach befinden sich noch die 4 Steckleiterteile und 1 großer Dachkästen für zusätzliche Ausrüstung, wie Schlauch-brücken, weiteren Handwerkzeug und zusätzliche Waldbrandausstattung.
Bei einem TSF-W darf von der Norm her das Aufbaudach nicht be-gehbar sein. Deshalb ist die Aufstiegsleiter am Heck gekürzt und der Dachkasten öffnet sich der Länge nach, so das von der Auf-stiegsleiter alle Gerätschaften aus dem Dachkasten gut zu entneh-men sind.
Wir wünschen der Feuerwehr Thurndorf immer Allzeit Gute Fahrt und immer unfallfreie Heimkehr von Ihren Einsätzen.....