01/08/2026
Ausgerechnet ein CDU-Bundestagsabgeordneter, der den Führerschein billiger machen will, steht nun unter dem Verdacht, unter dem Einfluss synthetischer Betäubungsmittel einen schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden verursacht zu haben.
Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, dann kann der Führerschein für solche Personen gar nicht teuer genug sein.
Wer sich unter Drogeneinfluss ans Steuer setzt und dabei Menschen gefährdet, zeigt ein erschreckendes Maß an Verantwortungslosigkeit und wirft erhebliche Fragen hinsichtlich seiner charakterlichen Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen auf. Wir erwarten in einem solchen Fall die volle Härte des Gesetzes: einen langjährigen Entzug der Fahrerlaubnis und vor einer möglichen Wiedererteilung selbstverständlich eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung.
Und genau solche Politiker maßen sich an, über die Zukunft der Fahrausbildung zu entscheiden. Menschen ohne verkehrspädagogisches Fachwissen, die mit populistischen Parolen wie dem “billigen Führerschein” auftreten und nun selbst mit schwersten Vorwürfen im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit konfrontiert sind.
Die CDU behauptet, den Führerschein günstiger machen zu wollen. Wer aber selbst möglicherweise derart verantwortungslos mit einer Fahrerlaubnis umgeht, sollte sich mit Ratschlägen zur Fahrausbildung und Verkehrssicherheit besser zurückhalten.
Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wäre das nicht nur ein persönliches Versagen – sondern auch ein politischer Offenbarungseid.
Wir sind sprachlos. Und fassungslos.