14/08/2026
𝑴𝒂𝒏𝒄𝒉𝒎𝒂𝒍 𝒃𝒓𝒂𝒖𝒄𝒉𝒕 𝒆𝒔 𝒆𝒊𝒏𝒆𝒏 𝒖𝒏𝒈𝒆𝒘𝒐𝒉𝒏𝒕𝒆𝒏 𝑩𝒍𝒊𝒄𝒌, 𝒅𝒂𝒎𝒊𝒕 𝑽𝒆𝒓𝒕𝒓𝒂𝒖𝒕𝒆𝒔 𝒏𝒆𝒖 𝒔𝒊𝒄𝒉𝒕𝒃𝒂𝒓
Was macht eine Masterstudierende der Sozialen Arbeit in einer mittelständischen Spedition? Auf den ersten Blick wirken das Studium der Sozialen Arbeit und die Welt einer Spedition wie zwei völlig unterschiedliche Welten. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt, was sie verbindet: Es geht immer um Menschen.
Im Rahmen ihres Mentorats im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Technischen Hochschule Nürnberg hat uns Verena Nendel in den vergangenen Monaten begleitet. Für uns war das eine Premiere. Ihre Frage: Was braucht gute Führung wirklich?
Sie hat unseren Arbeitsalltag erlebt. Hat zugehört, beobachtet, nachgefragt. Ist mitgefahren, hat mitgedacht und mitgefühlt. Denn wer Führung verstehen will, kommt an den Menschen dahinter nicht vorbei – und lernt dabei oft auch etwas über sich selbst.
Was uns besonders gefreut hat: Wie selbstverständlich Verena von Anfang an dazugehört hat. Kein Beobachten aus der Distanz, sondern ein echtes Ankommen. Gleichzeitig hat ihr Blick von außen etwas mit uns gemacht. Sie hat Fragen gestellt, die man sich selbst irgendwann nicht mehr stellt. Gewohntes wurde neu betrachtet. Und wir haben gemerkt: Man muss nicht aus derselben Branche kommen, um voneinander zu lernen.
Das Mentorat neigt sich nun dem Ende zu. Was bleibt, ist eine Erkenntnis, die einfacher ist, als man denkt: Gute Führung ist keine Frage der Branche, keine Methode, kein Konzept aus dem Lehrbuch. Sie entsteht dort, wo Menschen sich Zeit füreinander nehmen, zuhören und bereit sind, gemeinsam zu wachsen.
Liebe Verena, danke für deine Offenheit, deine Neugier und deinen Blick, der uns unseren eigenen Alltag noch einmal neu hat sehen lassen. Wir wünschen dir für dein Masterstudium und deinen weiteren Weg alles Gute und sind dankbar, dass wir ein Stück davon begleiten durften.
Manche Wege führen eben nicht direkt ans Ziel. Sie führen zu Menschen.