18/09/2026
🦌Wussten Sie, dass Rehe bellen können?
Was klingt wie ein Hund im Wald, kann tatsächlich ein Reh sein. In der Jägersprache ist vom „Schrecken“ die Rede. Ein anderer Schreck widerfährt ebenso zahlreichen Roller- und Motorradfahrern, vor allem im Herbst. Allerdings nicht wegen des Bellens, sondern weil die Tiere plötzlich auf der Fahrbahn auftauchen. Mit den kürzer werdenden Tagen beginnt für viele Wildtiere im Spätsommer und Herbst nämlich eine recht bewegte Zeit, die zu mehr Wildbegegnungen auf den Straßen führt. Die Gefahr von Wildunfällen steigt. Besonders in der Dämmerung morgens und abends ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt.
🌲Konzentriert an Wald und Feld
Typische Stellen für Wildwechsel sind Übergänge von Lebensräumen, zum Beispiel von Wald und Feld. Hier besonders achtsam sein! Tempo rausnehmen!
🦌Mit weiteren Tieren rechnen🦌🦌
Hat ein Tier die Fahrbahn überquert, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Rehe, Hirsche und Wildschweine sind häufig im Sprung, in der Herde und in der Rotte unterwegs. Deshalb nicht gleich wieder beschleunigen, sondern aufmerksam und bremsbereit bleiben.
👀Den Blick in Fahrtrichtung halten
Ein plötzlich auftauchendes Tier zieht die Aufmerksamkeit und den Blick automatisch auf sich. Gerade auf dem Motorrad ist eine saubere Blickführung jedoch entscheidend für die gewählte Fahrlinie, vor allem in Kurven. Deshalb möglichst nicht am Hindernis bzw. Tier „hängenbleiben“, sondern den Blick dorthin richten, wohin man fahren möchte.
⚠️Bremsen statt riskant ausweichen
Taucht Wild unmittelbar vor Ihnen auf, heißt es: Geschwindigkeit schnellstmöglich und kontrolliert reduzieren. Unkontrollierte Ausweichmanöver können in der Hektik zu noch gefährlicheren Kollisionen oder zum Sturz führen. Im Ernstfall ist eine gezielte Gefahrenbremsung einem riskanten Ausweichen stets vorzuziehen.