Von 2004 bis 2007 war es eines der meistgespielten Spiele in dieser Straße. Begründer des Spiels und zugleich regelmäßige Teilnehmer sind Jan und Basti Antons, Tom Sommer, Andy Posch und Eggi Eeckman. Bei diesem Spiel geht es darum, den Ball vom Mitspieler kommend aus der Luft zu nehmen und nach erlaubten Fußballregeln in Angies Garagentor zu befördern. Sieger des Spiels ist derjenige, der die we
nigsten Gegentore kassiert. Zu den Spielregeln:
Mitspielen darf jeder sportliche Mensch, der mit einem der Begründer befreundet ist. Gespielt wird mit einem Plastikball, da dessen Verlust für den freundlichen Spender leichter zu verkraften ist. Jeder Mitspieler hat zu Beginn des Spiels 5 Leben. Derjenige, der sich zuerst ins Tor stellt, erhält 7 Leben. Für jedes regulär erzieltes Tor verliert der Torhüter eines seiner Leben. Durch gute Paraden hat der Torhüter allerdings die Möglichkeit, ein weiteres Leben dazu zu holen. Bei drei „herausragenden“ Paraden ist dies der Fall. Über deren Bewertung entscheidet die Mehrheit der teilnehmenden Hoch²-Spieler, auch bereits ausgeschiedene Spieler haben ein Stimmrecht. Bei Gleichstand wird zu Gunsten des Spielers entschieden. Trifft ein Spieler das Tor nach einer Vorlage nicht, muss er nur dann ins Tor, wenn er das Garagentor verfehlt. Außerdem muss er ins Tor, wenn er den Ball ins Seitenaus befördert. Paraden des Torhüters führen nicht zu einem Torwartwechsel. Zudem haben sowohl Torhüter als auch Mitspieler die Pflicht, den Ball vor dem Aus zu retten. Nimmt ein Spieler den Ball nicht aus der Luft und schießt dennoch aufs Tor, muss er, sofern der Torhüter den Ball nicht retten konnte, ebenfalls ins Tor. Wird der Ball aus der Luft per Trickschuss verwertet, so darf er das Tor gänzlich verfehlen, bei einem Kopfball retten den Spieler zumindest Pfosten- und Lattentreffer. Verweigert ein Mitspieler mehrfach offensichtlich die Direktannahme, so bekommt er nach dreimaligem Wiederholen ein Leben abgezogen. Ob es sich bei der vergebenen Chance tatsächlich um eine Verweigerung handelt, entscheidet wiederum die Mehrheit der Teilnehmer. Ebenso unsportlich und verboten, sind Vorlagen im Strafraum (Bürgersteig vor Angies Garage), Selbstvorlagen oder Vorlagen von einem geringeren Abstand als 2 Meter von Spieler zu Spieler. Begeht der Torhüter Handspiel außerhalb des Strafraums, so darf ein Mitspieler einen Elfmeter aus dem Gullirand gegenüber schießen. Hierbei ist es egal, ob der Ball das Tor verfehlt. Gelbe Karten für alle Mitspieler gibt es zudem bei Meckern, Beleidigung oder absichtlichem Handspiel. Bei gelb-roter Karte verliert der Spieler ein Leben. Kritik:
Das Spiel erfuhr während seiner jahrelangen Existenz viel Kritik von den Nachbarn in der Tuchbleiche. Hierbei hat sich besonders der unsympathische Nachbar von Ameln unbeliebt gemacht. Teilweise stellte er sich minutenlang demonstrativ vor sein Haus und drohte mehrfach die Polizei zu rufen, da er sich nach eigenen Angaben über seine Rechte erkundigt hätte. Zudem gibt es stets Streiterein bei den Mitspielern, wer den Ball holen muss, nachdem dieser über die Garage in einen der fremden Gärten geschossen wurde. Aussagen wie „Ist das mein Garten?“ und „Ich war eben schon holen“ gehören zum Standardrepertoire eines jeden Hoch²-Spielers. Ebenso die Diskussion, ob der Schuss nun wirklich verweigert wurde oder ob es sich nicht vielmehr um Unvermögen des Spielers handelt, beschäftigt die Teilnehmer sehr. Laut Aussagen der Gründungsväter besteht das Spiel daher auch zu 50% aus Diskutieren. Gerade dies macht aber seinen Reiz aus. Bisherige Teilnehmer:
Jan Antons, Basti Antons, Andy Posch, Tom Sommer, Eggi Eeckman, Mats Arras, Christopher Rösberg, Simon Rösberg, Dominik Brandt, Nick Eiche, Johnny Eiche, Sino Strunk, Niklas Högen, Oliver Dahmen, Nick Dahmen, Jakob Ernst, Fabian Hall, Bastian Gawlak