05/04/2026
Genau so ist es! Jeder Unternehmer muss diesen Preis weitergeben und Ende trifft es jeden Bürger. Alle schimpfen über steigende Preise, auch ich. Nur unsere super Politiker (die ich nicht gewählt habe) füllen sich ihre Taschen und denken sich immer mehr Sch… aus. Macht weiter so, das Ende von Deutschland ist in Sicht. Solange wie hier Kriege veranstaltet werden, könnte man auch die co2 Steuer aussetzen oder sind die Raketen klimaneutral?
Miesbach (Bayern) – Deutschland ächzt unter explodierenden Spritpreisen. Besonders hart trifft es diejenigen, die ohne Fahrzeug kein Geld verdienen oder beruflich aufs Auto angewiesen sind: Taxiunternehmer, Busbetriebe, Handwerker, Spediteure und Pendler. Eine der Betroffenen der Sprit-Krise ist Christina Scheib (40), selbstständige Lkw-Fahrerin.
Auf Scheibs MAN-Lkw mit Sattelauflieger steht der Satz „Wir bewegen Deutschland“. Der Truck (Wert mit Auflieger etwa 220.000 Euro) ist geleast, kostet inklusive Wartung 3800 Euro im Monat. Die berufliche Existenz der Brummi-Fahrerin aus Miesbach (Bayern) hängt direkt vom Dieselpreis ab.
„Fast 50 Cent mehr pro Liter kann ich nicht auffangen. Derzeit zahle ich pro Tankfüllung – 480 Liter – mindestens 200 Euro mehr“, sagt sie zu BILD. „Ich habe feste Verträge. Die Mehrkosten kann ich nicht einfach an die Kunden weitergeben.“ Die Folge: „Ich fahre derzeit umsonst.“ Unterm Strich zahle sie sogar drauf. „Ich kann das nicht mehr lange durchhalten. Die Spritpreise machen uns kaputt! Wir brauchen dringend eine Entlastung – wie in Italien.“ Dort wurde die steuerliche Entlastung gerade bis 1. Mai verlängert.
Warnung vor Jobverlusten
Dirk Engelhardt (53), Chef des Logistikverbandes Güterverkehr, warnte in BILD: „Bis zu 100.000 Arbeitsplätze sind bei uns in Gefahr.“ Das sind knapp 15 Prozent aller Lkw-Fahrer im Land. Fallen die Jobs weg, drohen leere Supermarktregale, Stillstand in Fabriken und noch mehr Wirtschaftsflaute.
Taxiunternehmer kämpfen ums Überleben
Ähnlich dramatisch ist die Lage bei Michael Much aus Bad Tölz. Er betreibt ein Taxiunternehmen mit acht Fahrzeugen und zusätzlich ein Autohaus für gebrauchte Taxifahrzeuge. Doch die wirtschaftliche Grundlage bricht weg. „Bei diesen Spritkosten investiert kein Unternehmer. Taxi fahren als Beruf lohnt sich derzeit nicht“, sagt er.
Vor dem Iran-Krieg lagen seine monatlichen Spritkosten noch bei rund 6000 Euro für seine Taxi-Flotte. Inzwischen sind es mehr als 9000 Euro. „Das war früher mein Gewinn. Der ist jetzt komplett weg.“
Unternehmer fordern Entlastung von Bundesregierung
Bundesweit kämpfen Transport- und Taxiunternehmen – u.a. auch wegen gestiegener Lohnkosten – ums Überleben. Viele Betriebe geben bereits auf oder stehen kurz vor der Insolvenz. Der Frust von Brummi-Fahrerin Christina Scheib und Taxi-Unternehmer Michael Much richtet sich vor allem gegen die Politik. Viele Unternehmer fühlen sich alleingelassen. Sie fordern von der Bundesregierung unter Friedrich Merz: „Die CO₂-Steuer muss ausgesetzt werden, bis sich die Lage wieder normalisiert.“
„Mittelstand wird im Stich gelassen“
Der Vorwurf von Lkw-Fahrerin Christina Scheib: „Der Mittelstand wird im Stich gelassen, auf konkrete Hilferufe gebe es keine Antworten.“ Gleichzeitig wächst die Sorge vor einem Dominoeffekt. Steigende Transportkosten durch explodierende Spritpreise treffen am Ende alle Bürger: Lebensmittel, Paketdienste, Waren des täglichen Bedarfs werden teurer. Auch Rettungsdienste, Feuerwehr und Krankentransporte bleiben nicht verschont.
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