13/06/2026
Ohne Navi durch den Norden
Familie Pophin aus Kirchhellen wagt ein großes Rallye-Abenteuer Mit zwei umgebauten Fahrzeugen geht es für die Familie Popihn quer durch Skandinavien. Während der Viking Sun Rallye sammeln sie Spenden
Darum geht‘s:
Die Familie Popihn nimmt an einer 3.000 Kilometer langen Rallye durch Skandinavien teil.
Navigation erfolgt mit Karte und Kompass, alte Fahrzeuge wurden umfangreich vorbereitet.
Spenden für ein Hospiz werden gesammelt, die Reise birgt spannende Herausforderungen.
Familie Popihn aus Kirchhellen startet in ihr bislang größtes Abenteuer: Heike, Bernd und Sohn Fabian nehmen an der Viking Sun Rallye durch Skandinavien teil. Acht Tage, 3.000 Kilometer, kein Navi, kein GPS und keine Autobahnen. Auf ihrer Reise sammeln sie zudem Spenden für den guten Zweck. Kurz vor der Abfahrt zum Startpunkt in Hamburg berichten sie von ihren Vorbereitungen und den durchaus gemischten Gefühlen vor dem großen Abenteuer.
Es ist Freitagmorgen (12. Juni), Regen prasselt auf die Windschutzscheiben, als die Popihns mit ihren Rallye-Fahrzeugen vor dem Auto-Shop in Kirchhellen vorfahren. Ein letzter Zwischenstopp, bevor es für die drei auf große Reise geht. In den vergangenen Monaten hat die Familie viel Unterstützung von Auto-Shop-Inhaber Dirk Schiffer und seinem Team erhalten. Für die Kirchhellener ist die Viking Sun Rallye schließlich eine Premiere.
Abenteuer ohne Navigation
Auf die „Schnapsidee“ kamen Fabian (26) und Mutter Heike während eines gemeinsamen Urlaubs im vergangenen Jahr. „Wir saßen am Frühstückstisch, da wurde mir der Vorschlag unterbreitet. Da dachte ich: Na gut, einmal in seinem Leben kann man ja etwas Wahnwitziges tun“, erinnert sich Bernd Popihn. Noch am selben Tag meldeten sich die drei Autofans für die Rallye an.
Eine Rallye, die ihre Teilnehmer auf unterschiedlichste Weise herausfordert. Der Start erfolgt am Samstagvormittag in Hamburg, das Ziel liegt acht Tage später im norwegischen Kristiansand. Dazwischen liegen rund 3.000 Kilometer durch Schweden und Norwegen. Das Besondere: „Wir dürfen weder GPS noch Navigationssysteme nutzen. Wir orientieren uns mit Karte und Kompass“, erklärt Heike.