21/07/2026
Mittlerweile ist schon gut eine Woche vergangen seit diesem absoluten Pflichtterminen, aber die Erinnerung ist natürlich noch allgegenwärtig und wird so schnell auch nicht nachlassen. Wir waren beim Dieselross Treffen in Marktoberdorf dabei und nicht nur als Gast sondern mit eigenem Fahrzeug wie auch 2023 beim Verdampfertreffen. Dieses Mal fiel die Wahl auf den FLS237, nicht nur wegen seiner Seltenheit und dem tollen Originalzustand, sondern weil er sich auch besonders gut transportieren lässt. Erst recht mit meinem neuen Zugfahrzeug und auf der neuen Siebdruckplatte die ich meinem Anhänger nach acht Jahren intensiver Nutzung nun mal gegönnt habe.
Wir starteten Freitags gegen 7:30 Uhr Richtung Allgäu, da wir am Nachmittag noch der Einladung auf den Hasler Hof gefolgt sind. Dort fanden sich einige Fendt Freunde zur gemeinsamen Ausfahrt ein, der wir leider nicht beiwohnen konnten, aber dennoch gab es viel zu sehen und den Start konnten wir trotzdem anschauen. Für uns ging es im Anschluss zu unserem Freund Hu, von dem Benny seinen F22 erworben hat. Nach gemeinsamen Abendessen übernachteten wir in der Nähe in einer Ferienwohnung ehe es am Morgen schon kurz vor 7 Uhr wieder zum am Abend zuvor abgestellten Anhänger und dann die 100 km nach Marktoberdorf ging. Kurz vorm Ziel mehrten sich bereits die Autotrailer mit der grünen Ladung. Vor Ort angekommen wurden wir zum abladen auf den Mitarbeiterparkplatz verwiesen, wo der FLS wieder Boden unter die Räder bekam. Zum Festplatz vorgefahren bekamen wir direkt am Eingang einen tollen Platz neben zwei weiteren Schmalspur zugewiesen. Weiter gings dann mit dem zünftigen Weisswurstfrühstück im Dieselross-Restaurant, ehe wir zur Besichtigung der Fahrzeuge los zogen.
Es wahr mehr als beeindruckend was man hier allen voran durch Fahrzeuge von Josy Reiff, Peter Meier und Uli Hasler auf die Beine gestellt hat, allein bei der Sonderschau. Von den ersten Verdampfern, über Allrad und Frontlader Maschinen, teils Prototypen und perfekt detailgetreue Nachbauten und vielem mehr. Auch das weitere Teilnehmerfeld war absolut nicht zu verachten. Insgesamt fanden gut 500 Dieselrösser den Weg zurück zu ihrer Geburtsstätte.
Wir hatten viele gute Gespräche mit altbekannten aber auch neuen Gesichtern, denn dies war nicht nur ein "Nach Hause kommen", sondern eine echte Familienzusammenkunft.
Kurz vor der Ausfahrt gab es noch etwas zu essen, ehe es gegen 14 Uhr zur Ausfahrt durch MOD los ging. Gut 80% der Schlepper nahmen an dieser beeindruckenden Rundreise teil die auch an der alten Fendt Villa vorbei führte, wo auch Peter Fendt als Nachfahre der Firmengründer dem Tross bewohnte.
Im Anschluß gingen wir abermals eine Runde und kurz vorm Aufladen gab es noch ein paar besondere Fotos, u.a. habe ich mich noch zwischen den Schmalspur Prototyp von Reiff mit Nummer 002 und den FLS von Uli Hasler gequetscht, denn dieser hat Nummer 167 und wurde somit direkt nach meinem gefertigt. Zuletzt standen die beiden also Anfang der 60er im Werk beisammen. Mit Nummer 165 von Anne Hekman entstand ja schon 2023 in Bocholt ein Foto.
Gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Heimweg, der gut 1,5 h weniger betrug als der Hinweg.
Eine unvergessliche Veranstaltung und wir sind schon sehr gespannt was 2030 aufgefahren wird zu den Feierlichkeiten von 100 Jahre Fendt, denn dann werden wir definitiv wieder dabei sein.