03/08/2026
Was auf dem Zweirad hilft, um cool zu bleiben☀️🏍
Deutschland ächzt unter den heißen Tagen. Ohne Klimaanlage und in dicker Schutzkleidung leiden Motorradfahrerinnen und -fahrer besonders unter den hohen Temperaturen. Temperaturen von bis zu 40 Grad können schnell zu einer gesundheitlichen Herausforderung werden.
Trotzdem: Mit der richtigen Ausrüstung lässt sich auch bei hohen Temperaturen für Abkühlung sorgen. Darauf sollten Sie achten:
➡️Helm: Ein Integralhelm bietet besseren Schutz als etwa ein Jet-Helm, der die Kinnpartie nicht abdeckt. Gute Helme verfügen aber auch über wirksame Belüftungssysteme. Alternativ gibt es Klapphelme, die zumindest im Stau oder bei niedriger Geschwindigkeit für mehr Durchzug sorgen können.
➡️Sommerkleidung: Abriebfeste Schutzkleidung ist ein Muss. Trotzdem muss es nicht immer die Lederkombi sein. Spezielle Sommerkleidung, etwa Mesh-Jacken, bietet mehr Luftigkeit durch luftdurchlässiges, aber abriebfestes Gewebe. Wichtig bleibt in jedem Fall ein ausreichender Protektorenschutz, vor allem an den typischen Sturzstellen.
➡️Stiefel und Handschuhe: Auch hier gibt es Modelle mit besserer Belüftungstechnik. Am besten im Fachgeschäft informieren und anprobieren.
➡️Kühlwesten: Spezielle Westen, die unter der Schutzkleidung getragen werden, können helfen, die Körpertemperatur zu senken. Unterschieden wird zwischen aktiver und passiver Kühlung. Passive Kühlwesten funktionieren ohne Strom, meist durch verdunstendes Wasser oder gekühlte Materialien. Aktive Kühlwesten arbeiten dagegen mit Akku, Ventilator oder sogar Klimasystemen.
➡️Trinksysteme: Ähnlich wie beim Wandern können Trinkrucksäcke und Wasserblasen kontinuierliches Trinken ermöglichen. Wer mit Rucksack reist, sollte sich Wasser einpacken, um gerade in Stausituationen nicht auf dem Trocknen zu sitzen.