30/09/2026
Es gibt Automobile, die transportieren, und es gibt Automobile, die repräsentieren. Der Aston Martin DB9 nach dem tiefgreifenden Modellpflege-Jahrgang 2012 gehört unmissverständlich in die zweite Kategorie. Mit diesem Facelift gelang den Designern und Ingenieuren aus Gaydon das Kunststück, die ikonische Silhouette des DB9 nachzuschärfen, ohne die fliessende Eleganz des Originalentwurfs zu opfern. Er ist die vollendete Symbiose aus aristokratischer Zurückhaltung und kompromissloser Performance.
Unter der langgestreckten Motorhaube arbeitet das Herzstück einer vergangenen Ära: ein 6,0-Liter-V12-Saugmotor. Mit einer Leistung von 517 PS entfaltet dieses Triebwerk seine Kraft mit einer Souveränität, die im Zeitalter der Turboaufladung selten geworden ist. Die Beschleunigung ist linear, druckvoll und von einem tiefen, orchestralen Klang untermalt. Um diese enorme Fahrdynamik jederzeit absolut souverän zu kontrollieren, verfügt das Facelift-Modell serienmässig über eine Hochleistungs-Carbon-Keramik-Bremsanlage.
Wer beim Einsteigen das übliche, dezente British-Racing-Green-Einerlei erwartet, wird schockiert sein – und zwar im bestmöglichen Sinn. Die Türen schwingen im edlen Schwanenflügel-Winkel nach oben auf und geben den Blick frei auf ein Interieur aus feurig rotem Leder. Es ist, als würde man ein exklusives Londoner Penthouse betreten, das von einem exzentrischen Modedesigner eingerichtet wurde. Das Leder riecht nicht nur nach purem Luxus, es schreit dir förmlich entgegen: „Wer langweilig sein will, soll Limousine fahren!“
Und dann ist da noch das Bang & Olufsen BeoSound System. Sobald du die Zündung drückst, fahren die akustischen Linsen – die Hochtöner – majestätisch wie kleine Skulpturen aus dem Armaturenbrett aus. Ein absolut futuristisches Schauspiel. Mit über 1000 Watt Leistung liefert die Anlage einen Sound, der so glasklar ist, dass du das Atmen des Sängers hörst.
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