02/07/2024
Walter Schneider Sebastian Koch - ŠKODA Verkäufer
Der neue Škoda Superb steht bereit - die vierte Generation des Superb wird es also doch noch als Verbrenner zu kaufen geben und wird dennoch dem Passat immer ähnlicher.
Wir haben das Vergnügen gehabt den 150 PS, 2.0l Diesel zu testen!
Kommen wir anfangs erstmal zu den neusten Technik erneuerungen im Innenraum
Unser Highlight - die Sprachassistentin „Laura“, welche dir nahezu jede Frage beantworten kann, dass liegt daran das sie auf das Internet zugreift und dir deine Antwort dort, auch mittels Hilfe von Chat GPT heraussucht.
Weiter geht’s unterhalb des 10" oder 13" Zoll Bildschirms, dort finden wir nämlich wieder Drehregler, drei Stück an der Zahl.
Diese vereinen allerdings mehr als nur die Klimafunktionen, nämlich außer der Gebläsestufe und der Gebläseaufteilung in der Mitte, finden wir dort per Druckfunktion auch die Lautstärkenregelung und den Navi-Zoom per Drehreglung. Links und rechts kann neben der Grad-Zahl auch die Sitzheizung in drei Stufen verstellt werden.
Erstmals bekommt er gegen Aufpreis auch ein Head Up Display.
Und natürlich dürfen auch die markenüblichen"Simply-Clever-Funktionen" nicht fehlen. Kleine Helfer, die den Umgang vereinfachen sollen. Viele – wie die Klapphaken im Kofferraum oder den Eiskratzer in der Tankklappe – kennt man. Andere wie der USB-Anschluss im Rückspiegel oder die elektrisch angetriebene Laderaumabdeckung kamen neu dazu.
Am Lenkrad gibt’s keine Veränderungen, allerdings hinter dem Lenkrad - dort wird rechts wie bereits in den VW iD. Modellen die Automatik eingestellt, per Hebel schiebt man diesen nach vorne oder nach hinten um D,N,R oder P auszuwählen.
Demnach entfällt der Hebel rechts für den Scheibenwischer bzw. die Scheibenwischer, diese Funktionen wandern alle auf den „Blinkerhebel“ links, anfangs gewöhnungsbedürftig, letztlich aber gar nicht so schlecht, denn dadurch das der Automatikhebel in der Mitte wegfällt, gewinnt man Platz für Ablagefächer.
Auf den Vordersitzen sitzt man gewohnt komfortabel und hat genügend Platz für Bein oder Arm.
Auf den Rücksitzen haben wir ebenfalls wie gewohnt im Superb Platz ohne Ende - der 4,90m lange Kombi gewinnt durch einige Überarbeitungen im Kofferraum an 20l Volumen - 644 Liter normal und bei umgeklappter Rücksitzbank kommt er auf 1920l Kofferraumvolumen.
Fahrtechnisch bieten die Tschechen als Extra ein weiterentwickeltes adaptives Fahrwerk an. DCC Plus nutzt nun zwei unabhängig voneinander angesteuerte Ventile pro Stoßdämpfer und regelt Zug- und Druckstufe getrennt. So sollen die Dämpfer schneller ansprechen. Allerdings: Schon die serienmäßige DCC-Fahrwerksregelung arbeitet perfekt und bügelt alle Fahrbahnunebenheiten satt und komfortabel weg. In Verbindung mit der straffen einstellbaren Lenkung werden auch beherztere Kurvenfahrten zum Vergnügen.
Einen rein batterieelektrischen Superb gibt die vom Vorgänger übernommene Plattform nicht her. Statt auf Elektro setzt Škoda deshalb bei seinem Flaggschiff weiterhin auf Verbrennungsmotoren. Zumindest das Einstiegsmodell, der 110 kW/150 PS starke 1.5 TSI, ist als Mildhybrid mit 48-Volt-Technik ein wenig elektrifiziert. Der integrierte Riemen-Starter-Generator mit 15 kW Leistung und 25 Nm Drehmoment wirkt wie ein elektrischer Leistungsbooster, der den Antrieb vor allem bei niedriger Drehzahl unterstützt.
Und das ist auch gut so, denn ohne diese Anfahrhilfe würde sich der 1,6 Tonnen schwere Superb mit dem Einstiegsantrieb doch etwas untermotorisiert anfühlen.
Wir haben wie bereits erwähnt den Einstiegsdiesel gefahren, mit 150 PS ist dieser besonders für Vielfahrer die wohl beste Lösung, bei einem kombinierten Verbrauch von circa 5,0l pro 100km ist diese Motorvariante wohl die verbrauchsärmste im Superb.
Der Alleskönner Antrieb hat sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn genügend Leistung parat.
Škoda bietet den neuen Superb Combi in drei Ausstattungslinien an, die sich durch unterschiedliche Innenraumdesigns, Optionspakete und einzelne Zusatzausstattungen unterscheiden: Essence (ab 39.580 Euro), Selection (ab 42.850 Euro) und L&K "Laurent & Klement" (ab 49.860 Euro). In der L&K-Ausstattung sind dann Matrix-LED-Scheinwerfer, DCC plus, Lederausstattung und 18-Zoll-Felgen mit dabei.
Wer aus allen Motorisierungen auswählen will, muss sich allerdings noch bis Ende des Jahres gedulden. Zum Marktstart im Mai 2024 stehen nur drei Motorisierungen zur Verfügung: Der 1.5 TSI mHEV und die zwei TDI-Motoren mit 110 und 142 kW. Auch die Limousine kommt erst Ende 2024 – mit knapp 1000 Euro Abschlag: ihr Preis beginnt ab 38.480 Euro.
Kleine Info zum Schluss - wer auf eine Passat Limousine wartet, das wird leider nichts, mit der vorherigen Passat Generation stellt VW die Passat Limousine ein, nur Škoda baut weiterhin die Superb Limousine!
Fazit:
Wir als großer Škoda-Fan, finden den Superb auch wenn er frontal nicht groß anders aussieht zum Vorgänger deutlich schöner, denn er wirkt, eleganter, weniger kantig und sehr „clean“ von außen.
Innen bleibt sich Škoda treu, bringt die Drehregler zurück, welche vom Kunden gefordert wurden, sympathisch!
Das Interior bietet viele Finessen welche typisch Škoda sind, auch wenn VW die Hand drüber hält, weiß man, dass man in einem Škoda sitzt.
Der Superb lässt nichts vermissen, Matrix LED Scheinwerfer, dynamische Blinker, Platz im Innenraum, sparsames fahren trotz genügend Leistung.
Unser Eindruck ist sehr positiv!
Wir arbeiten dran euch den neuen Škoda Kodiaq hinterherliefern zu können, ein wenig Geduld braucht ihr noch.
Danke an Walter Schneider Weidenau für das Vertrauen und das bereitstellen des nagelneuen Škoda Superb Combi