15/01/2026
Etappe 10: Ein späteres Update, als ihr es von uns gewohnt seid. Erst gegen Mitternacht trafen die letzten Truck-Teilnehmer im Ziel ein, weshalb die genannten Zeiten noch vorläufig sind und von der Organisation bestätigt werden müssen.
Nach den harten Marathonetappen der vergangenen Tage erwies sich auch diese Etappe erneut als echte Belastungsprobe. Technik, Navigation und Konzentration waren entscheidend für das Ergebnis. Der Tag verlief in mehreren Klassen wechselhaft – insbesondere bei den Trucks, wo der Kampf um das Gesamtklassement eine klare und einschneidende Wendung nahm.
Trucks
Mitchel van den Brink, der gestern mitten in der Dakar Rally seinen 24. Geburtstag feierte, erlebte eine schwere und unglückliche Etappe. Bereits früh, etwa bei Kilometer 20, brach eine Hinterachse. Trotz aller Bemühungen, den Zeitverlust zu begrenzen, und Unterstützung unterwegs vergrößerte sich der Rückstand weiter, nachdem er erneut im Sand feststeckte. Mitchel beendete die Etappe schließlich auf dem siebten Platz. Die Probleme kosteten ihn wertvolle Zeit im Gesamtklassement, wodurch er auf Rang drei zurückfiel.
Vater Martin van den Brink absolvierte eine konstante Etappe ohne größere technische Probleme und überquerte die Ziellinie als Achter. Kay Huzink bestätigte einmal mehr seine Konstanz. Der Fahrer von Kuipers Jongbloed belegte einen starken fünften Platz und blieb damit in der Spitzengruppe des
Tagesklassements.
Autos
Bei TGR wurde Etappe 10 kontrolliert absolviert. Guy Botterill zeigte eine starke Leistung und beendete die Etappe auf Rang fünf. Damit verbesserte er sich im Gesamtklassement von Platz 15 auf Platz 11. Saood Variawa kam als 15. ins Ziel und behauptet weiterhin Rang zehn insgesamt. João Ferreira beendete die Etappe als 16. und liegt derzeit auf Platz 21 im Gesamtklassement. Bei allen drei Fahrern lag der Fokus klar auf einer schadensfreien Fahrt und der Absicherung ihrer Positionen für die Schlussphase der Rallye.
Motorräder
Ian Olthof fuhr eine kontrollierte Etappe und belegte in der Rally-2-Klasse den 38. Platz. Mit diesem Ergebnis verbesserte er sich auf Rang 29 im Gesamtklassement. Wie an den Vortagen lag der Schwerpunkt auf Konstanz und Risikovermeidung – mit dem Ziel, seine erste Dakar erfolgreich zu beenden.
Heute steht erneut eine lange Wertungsprüfung mit tückischen Sandpassagen auf dem Programm. Da sich das Klassement bei den Trucks weiter zuspitzt, verspricht der Kampf Richtung Ziel nur noch intensiver zu werden.
Gesamtklassement
Trucks
P1 – V. Zala, Nørdis Team – 48:11:00
P2 – A. Loprais, Team De Rooy +00:18:33
P3 – Mitchel van den Brink, Eurol Rally Sport +00:34:45
P4 – Kay Huzink, KJ Hybrid +02:42:36
P8 – Martin van den Brink, Eurol Rally Sport +07:17:12
Autos
P10 – Saood Variawa, TGR SA +01:09:06
P11 – Guy Botterill, TGR SA +01:14:43
P21 – João Ferreira, TGR SA +03:12:30
Motorräder
P29 – Ian Olthof +11:00:05